Gesunde Ernährung: Grundlage für die Leistungsfähigkeit

Ernährt sich der Mensch gesund, dann hat das neben einer gesteigerten Vitalität und körperlicher Leistungsfähigkeit, noch den weiteren Vorteil, dass überflüssigen Pfunden vorgebeugt wird. Außerdem ist das Verhältnis von Muskel- und Fettmasse im Körper ausgewogen. Allerdings kann dieses auch durch regelmäßige körperliche Aktivität positiv verändert werden. Dazu muss nicht unbedingt Sport getrieben werden. In den Alltag können Aktivitäten leicht integriert werden. Statt des Fahrstuhls wird einfach mal die Treppe genutzt oder kleine Besorgungen werden zu Fuß gemacht und das Auto bleibt stehen. Regelmäßige Spaziergänge sind ein weiteres Beispiel dafür. Diese haben durch die Bewegung an der frischen Luft nach einem anstrengenden Arbeitstag eine entspannende Wirkung auf Körper und Geist. Der Mensch schaltet sozusagen ab und tankt neue Kraft.

Eine gesunde Ernährung enthält Kohlenhydrate, Eiweiß, Fette, Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Die Kohlenhydrate werden oft mit Zucker gleich gesetzt. Ursächlich dafür ist der süße Geschmack und dass sowohl Fruktose als auch Glukose zu dieser Gruppe gehören. Der Fruchtzucker, der unter anderem in Früchten und Honig vorkommt, wird als Fruktose bezeichnet. Bekannt unter dem Namen Traubenzucker ist die Glukose. Beiden Stoffen ist gemeinsam, dass der Körper diese sehr schnell in Energie umwandeln kann. Weitere Lieferanten von Kohlenhydraten sind die Getreideprodukte. Die sogenannte Faustregel der Ernährung besagt, dass etwa 55 % der täglichen Kalorienmenge aus Kohlenhydraten bestehen sollten. Bei den Eiweißen handelt es sich um sogenannte Aminosäuren. Der Körper braucht etwas länger, um daraus die nötige Energie zu gewinnen. Der Vorteil ist, dass diese länger vorhält. Das Eiweiß wird vom Körper z.B. für den Aufbau von Muskeln benötigt. Daher ist es ratsam, wenn der Muskelaufbau forciert werden soll, mehr als die benötigten 60 Gramm am Tag zu sich zu nehmen. Fette sind zwar nicht beliebt, gehören aber ebenfalls zu einer gesunden Kost. Gerade die sogenannten essenziellen Fettsäuren liefern viel Energie und können das Immunsystem unterstützen. Diese haben auch einen wesentlichen Einfluss auf den Stoffwechsel. Trotz der teilweisen positiven Wirkung auf den Organismus, sollte der Anteil an Fetten in der täglichen Nahrung nur etwa bei 90 Gramm liegen. Ballaststoffe sind vorrangig in pflanzlichen Lebensmitteln zu finden. Dabei handelt es sich um nur zum Teil verdauliche Kohlenhydrate. Die unverdaulichen Bestandteile sind als sogenannte Magenfüller bekannt. Zum täglichen Speiseplan sollten etwa 30 Gramm dieser Ballaststoffe gehören.

Eine Besonderheit sind die Vitamine und Mineralstoffe. Der Organismus kann diese nicht selbst produzieren. Daher ist es notwendig, diese von außen, also mit der Nahrung, dem Körper zuzuführen. Bei den Vitaminen werden zwei Gruppen unterschieden. Bei der einen handelt es sich um wasserlösliche, wie Vitamin C und die B-Gruppe. Zu der anderen Gruppe gehören die Vitamine A, D, E und K. Die positiven Effekte einer vitaminreichen Kost sind unter anderem an der Haut, den Haaren und den Fingernägeln zu sehen. Gerade die Haut hat einen gesunden Teint und strahlt regelrecht. Die Mineralstoffe, zu denen u.a. Kalzium, Magnesium und Chlorid gehören, haben eine positive Wirkung auf den Stoffwechsel. Sie kurbeln diesen regelrecht an, in dem sie die verschiedenen Enzyme im Körper aktivieren.

Leave a Reply

Designed by: Red curtains.